Von wegen nur ein Schnupfen. Viele Menschen, die glauben, sie hätten lediglich einen grippalen Infekt, leiden nicht selten an einer Hausstaub-Allergie. Und auch wenn die Symptome verhältnismäßig erträglich sind, so besteht dennoch ein erhöhtes Risiko, früher oder später an Asthma zu erkranken. Mittlerweile ist jeder vierte Hausstaubmilben-Allergiker auch gleichzeitig an Asthma erkrankt. Für Kinder ist das Risiko sogar fünf Mal höher. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten, in denen wir uns wieder verstärkt in den eigenen vier Wänden aufhalten, ist eine Lösung gefragt. Denn wenn sich die Allergenmenge in Wohnräumen auf ein Minimum reduziert, sinkt auch gleichzeitig das Asthma-Risiko. Deshalb ein Tipp: Nach einer vierwöchigen Erkältungsphase unbedingt einen Arzt aufsuchen und die Möglichkeit einer bestehenden Allergie abchecken.